Rike Maier und Leonhard Dobusch über Meme und Urheberrecht

Rike Maier veröffentlichte am 6. Mai 2016 auf irights.info einen Artikel mit dem Titel “Nicht immer unversöhnlich: Meme und Urheberrecht“. In ihrem Artikel setzt sie sich mit urheberrechtlichen Vorgaben für Meme auseinander und legt dar, unter welchen Voraussetzungen sie zulässig sein können. Dabei kommt sie zum Ergebnis, dass Meme im deutschen Recht in einigen Fällen durchaus legal sind – insbesondere wenn es sich um Parodien handelt. Auch eine Fair Use-Schranke wie im amerikanischen Recht beseitige nicht alle Grauzonen. Beide Rechtsmodelle haben Probleme mit Memes umzugehen, so Maier. Schon auf unserem Workshop hatte sie sich in ihrem Vortrag mit dem Themenbereich auseinandergesetzt.
Leonhard Dobusch antwortet hierauf: “Meme und Urheberrecht: Ohne Fair Use unversöhnt” erschien am 16. Mai 2016 ebenfalls auf irights.info. Dobusch bezieht Stellung und legt dar, warum die Rechtslage trotzdem problematisch ist. Das deutsche Recht erlaube typische Meme nur in Ausnahmefällen, wohingegen das amerikanische Recht besser dazu geeignet sei, mit den Besonderheiten von Memes umzugehen. Schon zuvor hatte Dobusch unter anderem im Zusammenhang mit dem Socially Akward Penguin zum Thema Memes und Urheberrecht Stellung bezogen.